Konzeptentwurf von Carola Schmidt und Tine Tillmann

für Rödles Tage, 10. August - 9.September 2006

 

Auszug aus dem Vertragsentwurf:

 

"Leitidee:

die Begegnung und der Erfahrungsaustausch zwischen

Künstlern der

Großßstadt und den Menschen, der Natur dieses

Landstrichs

traditionell ländliches Leben mit eigenen sozialen

und kulturellen

Strukturen

Diskurs über Wahrnehmungen von Lebensräumen;

Fremdheit und Identität;

Beziehung und Beziehungslosigkeit,

Verhalten, Emotionen, Bindungen und Wahrnehmung an

sich.

 

Die Projektkonzeption entsteht im Prozess der Arbeit

vor Ort, da wir uns auf die neue Umgebung einlassen

werden.

In einem work -in -progress werden wir uns auf die uns

prägnant erscheinenden Punkte einlassen, sie

aufgreifen und mit verschiedenen, der Idee

entsprechenden Medien, so auch Video, reflektieren.

Durch die Arbeit vor Ort bleibt das Einbeziehen der

Umgebung gewährleistet und die Stadt-Land-Begegnung

unverfälscht.

Diese Begegnung wird durch uns in etwas Neues

umgesetzt.

 

 

Gleich 2 Archäologen betreten wir das Dorf als Fremde.

Ausgehend von dem, was direkt wahrnehmbar ist, lässt sich, vermischt mit den städtischen Wahrnehmungsmustern und in Zusammenarbeit mit den Bewohnern, eine Art fiktives Rödles konstruieren.

Fundstücke und Gegebenheiten vor Ort werden zusammengefügt zu einem dritten Ort, der in virtueller Form (Video) oder dokumentarisch (Objekte,..) für Beteiligte und Aussenstehende erfahrbar wird.

 

 

Inhalte werden den aktuellen Fragestellungen und Themen angepasst, die wir in Stadt-Land Kontrast als besonders spannend empfinden..

Ausgehend von den Erlebnissen im Dorf entstehen so freie assoziative k?nstlerische Arbeiten, die ein feinsinniges, nicht sprachliches Psychogramm des Dorfes bilden .. So wird diskret sichtbar gemacht was Stadt und Land verbindet oder trennt.

 

 

Gleich einem "work- in progress" Prozess wird das Konzept hauptsächlich vor Ort entwickelt.

Abweichungen von den oben vorgeschlagenen Projekten halten wir uns offen und sind von uns intendiert.

Dies bildet die Grundlage für eine ideale Interaktion mit dem Aufenthaltsort.

 

Mit freundlichen Grüßen,

 

Carola Schmidt

Christine Tillmann